Die älteste Konditorei Frankens
seit 1686

Unser Cafe & Konditorei Kehl befindet sich in einem historischen Fachwerkbau von 1540 und bietet Ihnen in unserer Weinstube feinste Spezialitäten aus unserer Konditorei, fränkische Küche, erlesene Weine und regionales Bier.

Genießen Sie unser hausgemachtes Eis, Pralinen, Schokolade, Kuchen, Torten, Backwaren und unsere Dettelbacher Spezialität, die “Muskatzinen”, sowie fränkische Flammkuchen, Nonenpförzle und Klosterkipferl.

Oder kommen Sie einfach zum frühstücken vorbei – unser reichhaltiges Buffet lässt keine Wünsche offen.

Unsere Öffnungszeiten
Wir haben täglich von 6.00 bis ca. 22.00 Uhr und
an Sonn-/Feiertagen bis 19.00 Uhr für Sie geöffnet!

Ein echtes Stück
Dettelbacher Handwerk

1686
Wird das Haus in der Eichgasse 71 erstmals urkundlich erwähnt.
Hans Viernickel betreibt hier eine Lebküchnerei und Wachszieherei, um den Bedarf
der durch das Anwachsen der Wallfahrt entstand zu befriedigen.

1778
übernimmt ein Nachfahre Johann Viernicke als Lebküchner das Haus.

1871
Wird Then Michael als Konditor im Grundbuch aufgezeichnet. Nachdem er das Haus an Franz Franz übergibt.

1883
Franz Franz “Stand des Gewerbes Konditor” Im gleichen Jahr erwirbt Georg Deppisch, ebenfalls Konditor, das Haus.

1891
Ist Georg Heilein Nachfolger von Georg Deppisch.

1900
Heinrich Kehl, Konditormeister und seine Ehefrau Anna Barbara, geb. Deppisch übernehmen das Geschäft und führen die Bezeichnung

“KONDITOREI KEHL”

1925
Heinrich Kehl beginnt mit der Herstellung von Speiseeis aus eigener handwerklicher Herstellung – Im Café Kehl wird seit dieser Zeit hochwertiges Speiseeis hergestellt.

1930
Die Konditorei wird von Heinrich Kehl mit einem Café erweitert und führt bis heute den geläufigen Namen “Café KEHL”

1941
übernimmt Sohn Ludwig Kehl ebenfalls Konditormeister, und seine Frau Mechthilde, geb. Ziegler das Café KEHL und wird in den 31 Jahren ein Begriff
für Dettelbach und Umgebung.

1972
Konditormeister Oskar Dauenhauer und seine Frau Lydia Dauenhauer, geb. Schmitt, Nichte Ludwigs Kehl’s treten die Nachfolge von Ludwig Kehl an.

1974
Oskar Dauenhauer erweitert das Café Kehl durch den Anbau eines neuen Café Raums (Nebenzimmer) und die Backstube wird neu gebaut.

1976
dem Café KEHL wird das “Frankenweinschild in Gold” verliehen.

1977
Konditormeister Oskar Dauenhauer beginnt mit der handwerklichen Herstellung von Pralinen und Schokoladen. Bis heute werden im Café Kehl diese hochwertigen Produkte hergestellt

1978
Oskar Dauenhauer erweitert das Café KEHL durch den Anbau des “Hotel am Bach”

1982
Ludwig Kehl stirbt am Gründonnerstag.

1983
Oskar und Lydia Dauenhauer kaufen für ihren Sohn Peter das alte Gasthaus “Zur schönen Aussicht” in Dettelbach an der Wallfahrtskirche. Das alte Gasthaus ist seit vielen Jahren geschlossen und sehr renovierungsbedürftig. Peter Dauenhauer stirbt im gleichen Jahr bei einem Autounfall.

1985
Das Gasthaus wurde grundsaniert und erweitert. Es wird am 1. August 1985 als “HOTEL FRANZISKANER” von Oskar Dauenhauer und seinem Sohn Thomas
wiedereröffnet und dem Café KEHL angegliedert. Die Fa. Hotel-Café-Kehl GmbH umfasst nun das Hotel Franziskaner, das Hotel am Bach und das Café KEHL.
Im gleichen Jahr stirbt Frau Mechthilde Kehl. Das Hotel Franziskaner wurde als Gasthaus “zur schönen Aussicht” im Jahre 1878-1880 erbaut und
1880 als Gaststätte für die Kirchenbesucher und Wallfahrer eröffnet.

1990
Konditormeister Thomas Dauenhauer, Sohn von Oskar Dauenhauer, und seine Frau Eva Maria Dauenhauer, geb. Ungemach, gelernte Hotelfachfrau, führen die 304 jährige Tradition des Hauses “Café KEHL” fort.

1992
das Hotel Franziskaner wird um den 1. Tagungstrakt erweitert

1992
Tochter Laura – Sofie wird geboren

1993
Tochter Karola wird geboren

1998
Sohn Kilian wird geboren.

1993
das Hotel Frankziskaner und das Hotel Am Bach werden als eines der ersten Häuser im Landkreis Kitzingen mit 3 Sternen klassifiziert.

1994
Thomas und Eva-Maria Dauenhauer treten mit ihren Hotels der Akzent-Hotel-Kooperation (AkzentHotels Deutschland)bei.

1995
als Erweiterung für das Akzent Hotel Am Bach wird in unmittelbarer Nähe ein Anwesen in der Altstadt gekauft. Dort entstehen 10 Garagenplätzte und
zwei Ferienwohnungen die dem AkzentHotel am Bach angegliedert werden.

1996
Oskar Dauenhauer stirbt nach langer Krankheit.

2001
Ein Team des AkzentHotels Franziskaner nimmt an der internationalen Leistungsschau im Rahmen HoGa 2001 in Nürnberg teil und gewinnt 7 Gold Medallien.

2003
AkzentHotel Franziskaner wird bedeutend erweitert. Es entstehen 19 komfortable Hotelzimmer
im 4-Sterne Kategorie, 2 neue Tagungsräume und das
450 qm große Wellness-Paradies “Via-Vita”

2004
der “neue Franziskaner” wird am 15. Februar 2004 eröffnet.

2005
der Akzent Hotel Franziskaner wird als erstes Hotel im Landkreis Kitzingen mit
4-Sternen Klassifiziert (Fist-Class)

2009
das Akzent Hotel Franziskaner wird um den schönen Wintergarten erweitert und der Biergarten wird neu gestaltet.

2009+2010
gewinnt der Biergarten im Akzent Hotel Franziskaner zum wiederholten mal den Preis „bester / schönster Biergarten Frankens“

2010
das Café Kehl übernimmt am Marktplatz in Dettelbach das Eiscafe Galeria

“Unsere Muskatzinen – wie vor 100 Jahren”

Die Dettelbacher Spezialität

Noch heute werden die echten Muskatzinen nach altem Rezept nur in Dettelbach hergestellt wie vor mehr als hundert Jahren. Sie sind seit langem weit über die Mainschleife hinaus bekannt und Feinschmecker rühmen sieals köstliche Beigabe zu Franken.

Das Café Kehl besitzt heute die Markenrechte an den Muskatzinen. Urban Degen hieß ihr Erfinder, ein ehrbarer Meister aus der Zunft der Zuckerbäcker. Deren gab es in der Stadt Dettelbach mehrere, denn Wachszieher und Lebküchner hatten Tradition. Seitdem die Wallfahrt zum wundertätigen Marienbild in Gang gekommen war, anno 1505, blühten ihrem Handwerk goldene Zeiten. Die Backkunst der Konditoren wurde bald der vornehmste Zweig des Gewerbes und brachte gute Umsätze.

Meister Urban Degen gelang mit seinen Muskatzinen der große Wurf. Eines Tages bot er neben althergebrachtem Zuckerwerk ein Gebäck ganz anderer Art an – ungewöhnlich im Geschmack und  in bisher unbekannter Form.

Die wussten die Leute bald zu erklären: Meister Degen schnitzte die neuen Backformen nach dem Muster der gefältelten Krawatten, die er so gerne zu tragen pflegte.

Die  Zutaten des Teiges und dessen Zusammensetzung aber behielt er zu Lebzeiten als Geheimnis.

Nur der Name verriet, was man ohnehin schmecken konnte, dass Muskat bei der Zubereitung ein Rolle spielte.

Die Muskatzinen fanden allgemeinen Zuspruch und Urban Degen wurde ein berühmter Mann. Die Geschichte berichtet, sogar Bayerns König habe eine besondere Vorliebe für das Gewürzgebäck gewonnen und dem Urheber das alleinige Herstellungsrecht zugesprochen. Er wollte indes sein Wissen nicht ins Grab mitnehmen, die Dettelbacher Muskatzinen sollten ihn selbst überleben.

Vor seinem Tode weihte er die ortsansässigen Berufskollegen in das Geheimnis seiner Rezeptur ein, nicht ohne vorher das Versprechen abzufordern, das Original  unter den einheimischen Konditoren zu bewahren.

Seine Erben blieben diesem Gelöbnis treu und überlieferten das Vermächtnis jeweils nur an die direkten Nachfolger. So blieben die Muskatzinen eine Dettelbacher Spezialität.

Die Patent- Rechte liegen heute bei der Familie Dauenhauer vom Dettelbacher Café Kehl.

Um die Entstehung der Muskatzinen ranken sich freilich auch mancherlei Legenden. So habe ein Ritter aus dem Morgenland die Erfahrung mitgebracht, dass Muskatgenuss die Nachwirkungen von reichlichem Weingenuss dämpfe. Diese probate Medizin sei einem Dettelbacher Konditor von einem Wallfahrer kundgeworden. Aus Versuchen in der Backstube wären schließlich die Muskatzinen hervorgegangen.

Nach einer dichterischen Deutung wurde dem braven Meister Urban Degen die Erleuchtung im Traum direkt vom Himmel her eingegeben.

Etwas haben beide Versionen gemeinsam:

die Wallfahrt, der Wein und die Muskatzinen gehören zu Dettelbach wie das Amen zu diesem Bericht.

Überregional bekannt

Der Blog “milk & hanni” mit einem lesenswerten Artikel:
Mukatzinen – ein regionales Geheimrezept aus Dettelbach

Der Frankentourismus berichtete über den Genussort Dettelbach:
Romantische Ortsführung durch Dettelbach

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